Rundwanderung um den Schwarzen Fuchs – das Annweiler Forsthaus -, 4. Oktober 2020

 

Leichter Nieselregen. Ich fahre hoch zum Annweiler Forsthaus zu meiner ersten Monatswanderung, die ich für den Alpenverein führen werde. Ich treffe dort auf dem Parkplatz 18 gut gelaunte Wanderer. Einige sind schon oft dabei, einige erst seit diesem Jahr oder zum ersten Mal.

Vom Parkplatz wandern wir durch einen herbstlichen Eichenmischwald zum Kirschfelsen mit grandiosem Ausblick auf den Pfälzerwald. Durch das Queichtal ist am Horizont sogar der Saum des  Schwarzwalds zu sehen. Ein kräftiger Wind sorgt dafür, dass die Sonne immer öfter durchkommt.

Über einen Forstweg erreichen wir einen schmalen Zickzack-Weg der uns hinab zum Eiderbachtal führt. Ein schmaler Pfad über Steine und durch Matsch führt entlang des Bachlaufs sowie zahlreiche Holzbrücken darüber (wie Meinrad feststellen konnte, sind feste Schuhe durchaus von Vorteil). Zu beiden Seiten liegen mit Moos bewachsene Baumstämme und Steine, die dem Ganzen eine märchenhafte Stimmung verleihen. Versteckt in einer Baumhöhle entdecken wir sogar eine kleine weihnachtliche Krippe.

Wir verlassen das Eiderbachtal und machen Mittagsrast auf einer sonnigen Waldlichtung oberhalb von Hofstätten (mit dem erforderlichen Mindestabstand, wie es dieser besonderen Zeit geschuldet ist). Nach Hofstätten geht unser Weg durch einen Buchenmischwald zum vorderen Blosenberg. Der schmale Pfad ist auch als Mountainbike Route ausgewiesen. Tatsächlich kommen uns auch fünf Mountainbike-Fahrer entgegen, was für uns alle kein Problem ist.
Den Blosenberg überschreiten wir auf einem schmalen Pfad durch lichten Nadelwald mit Heidelbeersträuchern. Über einen Forstweg kommen wir zu den Sieben Buchen und gehen weiter zum Eiderberg. Ein Holzsteg führt uns kurz vor dem Eiderberg über eine hochmoorähnliche Landschaft zu einem schönen Aussichtspunkt, der mit seinem großen Tisch aus Holzbohlen zum Rasten einlädt.

Von hier oben sehen wir bereits unser Ziel, das Annweiler Forsthaus, das wir nach knapp fünf Stunden erreichen, so dass wir noch genügend Zeit für eine Abschlusseinkehr haben.

Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass ich viele positive Rückmeldungen erhalten habe, dass dies eine sehr abwechslungsreiche Wanderung war auf der es Neues zu entdecken gab.

Text und Fotos: Axel Holz