Geplant war die Boulderfreizeit des JDAV der Sektion Landau schon lange. Mittwochnacht ging es dann endlich los. Die meisten Teilnehmer übernachteten in der Geschäftsstelle, da wir mitten in der Nacht fahren wollten. Gegen halb zwei luden wir das Gepäck in die Busse und brachen auf nach Fontainebleau.

Morgens erreichten wir dann bei herrlichem Wetter den Campingplatz „Les Prés “ in Grez-sur-Loing.

Wir hatten eine große Wiese mit genügend Platz für alle.

Ein paar Betreuer waren schon vor uns angereist und hatten schon alles aufgebaut, sodass wir nur noch unsere eigenen Zelte aufstellen mussten.

 

 

Nachdem Frühstück ging es dann gleich los:

mit unseren Bussen fuhren wir zum ersten Bouldergebiet „Éléphant “.

Eine kleine Sehenswürdigkeit, und der Namensgeber für dieses Gebiet, war der „kleine Elefant“, ein Boulder, der einem Elefanten ähnelt.

Nach einem spannenden Bouldertag, an dem wir uns erstmal an das, für ein paar von uns, unbekannte  Gestein gewöhnen mussten, und in der Sonne auspowern konnten, ging es wieder zurück zum unserem Campingplatz.

 

Zur Abkühlung sprangen wir alle in den nahe am Campingplatz gelegenen Fluss „Loing“. Viele von uns wollten eine extra Erfrischung und sprangen von der Brücke ins Wasser. Die Jungs zeigten sich eher ängstlich und ließen unserer furchtlosen Maja den Vortritt. Nachdem Maja munter wieder aus dem Wasser auftauchte, trauten sich auch die anderen.

 

Abends wurde gegrillt mit etlichen Beilagen, sodass alle satt wurden.

Auch wenn nie jemand vor Enthusiasmus aufsprang, um den Abwasch zu machen, fanden sich doch immer vier Leute, die sich zum Spülen bereit erklärten und letztendlich hatten wir eigentlich immer Spaß dabei. Nach und nach gingen alle schlafen. Pauline, Marike, Urška, Deniz und Sina entschieden sich dazu, draußen zu schlafen.

 

Am nächsten Morgen schmierten wir uns beim Frühstück Brote als Proviant für den Tag, cremten uns mit Sonnencreme ein und schon ging es zum zweiten Bouldergebiet, „Rocher du Potala“.

Es gab viele Parcours von einfach bis sehr schwer und wir lernten richtig zu spotten. Leider ging der Tag nicht ganz ohne Verletzungen aus: Maja und Felix stürzten, aber bis auf ein paar mehr oder weniger schlimme Schürfwunden hatte sich keiner weiter verletzt.

Gegen Ende spielten wir noch UNO und Indiaca.

 

Nach einigen Stunden am Fluss gab es super leckere Spaghetti-Linsen-Bolognese zum Abendessen, die Verena mit etwas Unterstützung von einigen von uns gekocht hatte.

Den Abend ließen wir mit Snacks am Feuer gemütlich ausklingen.

 

Die Nacht überstanden, ging es nach dem Frühstück zu unserem dritten und letzten Bouldergebiet, „Rocher aux Sabots“.

Dieses war wie das zweite im Hauptgebiet „trois pignons“ in der Nähe des „cul de chien“ („Snoopy“, ein berühmter Fels in Bleau). Er steht inmitten eines riesigen Sandstrandes, ein echtes Beachfeeling!

Sobald wir ein schattiges Plätzchen gefunden hatten, wurden die Hängematten aufgehängt und wir verteilten uns gleich in Gruppen und fingen an zu bouldern.

Zurück am Campingplatz, gingen wir dann noch ein letztes Mal zum Fluss.

 

Zu Essen gab es abends leckeres Curry. Danach beeindruckten Marvin, Timo und Deniz uns mit einer kleinen Feuershow. Theresa stellte Tische und Bänke auf zum Tisch/Bierbank-bouldern.

Zusammen spielten wir noch bis spät in die Nacht noch Werwolf.

 

Die Zeit verging rasant und schon war auch der Tag der Abreise gekommen. Nach wenigen Stunden Schlaf begannen wir morgens die Zelte abzubauen und die Busse wieder zu beladen. Sobald alles gepackt war, machten wir uns wehmütig auf die Heimreise.

 

Wir alle hatten ein wunderschönes Wochenende, an dem wir viel Neues lernten, unsere Kletterfähigkeiten verbesserten und uns besser kennengelernt haben. Als Gruppe (Felix, Mathea, Marie, Laurin, Timo, Deniz, Pauline, Maja, Marvin, Sina, Marike und Urška) sind wir total zusammen gewachsen und wollten am Ende Bleau gar nicht mehr verlassen.

 

Ein großer Dank von wohl allen gilt Verena, die leider nicht bouldern konnte, und sich um das Essen gekümmert hat, sowie Theresa und Christian, die diese tolle Freizeit organisiert haben und natürlich allen anderen Betreuern und Jugendleitern: Natalie, David, Deniz, Fabi und Tobi die uns diese wunderschöne Reise ermöglicht haben!

 

 

Sina und Urška