Donnerstag, 31.05.

Landau, 02.00 Uhr nachts
16 Jugendliche und 7 Betreuer machen sich auf die lang ersehnte Freizeit nach Fontainebleau.

Les Prés in Grez-sur-Loing, 09.00 Uhr
Erschöpft von der Fahrt bauen wir unser Basislager auf, die hohe Motivation zum Bouldern hebt die Stimmung. Mit dem Frühstück stärken wir uns für die folgende Bouldersession.

Bouldergebiet „Éléphant“, 12.00 Uhr

Nach einer kurzen Einführung beginnen wir endlich zu Bouldern. Zuerst müssen wir uns an die neue Felsenart gewöhnen, doch da es viele verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, ist das kein Problem. Somit können schnell Projekte gesucht, Parcours geklettert und Routen abgehakt werden.

„L’Éléphant“, 17.00 Uhr
Das freiwillige Kochteam verabschiedet sich nach 5 sonnigen Boulderstunden, um allen ein leckeres Abendessen zu kochen.

Les Pres sur Loing, 18.30 Uhr
Die restlichen Boulderer kommen am Campingplatz an. Nach dem Abendessen holen sich einige ihre wohlverdiente Erfrischung im nahegelegenen Fluss ab. Wie auch schon letztes Jahr, geben sich einige den Adrenalinkick und springen von der Brücke ins Wasser.

Les Pres sur Loing, 00.00 Uhr
Nach einem entspannten Abend mit vielen Gemeinschaftsspielen, kuscheln sich alle erschöpft, aber glücklich in ihre Schlafsäcke.

Marike und Pauline

 

Freitag, 01.06.

Les Pres sur Loing, 08.00 Uhr
Nach einer mehr oder weniger langen Nacht, treffen wir uns zum Frühstück, um direkt im Anschluss ins heutige Bouldergebiet aufzubrechen.

Rocher aux Sabots, 11.00 Uhr
Frisch motiviert starten wir in die nächste Bouldersession. Durch die große Vielfalt an Bouldern in jeder Schwierigkeit, gibt es auch hier für jeden etwas.

Rocher aux Sabots, 14.30 Uhr          
Nach zweieinhalb anstrengenden Stunden legen wir eine Pause ein und entscheiden uns dafür, ins nächste Gebiet weiter zu ziehen.

Rocher des Potets, 17.00 Uhr
Nachdem wir nochmal weitere 3 Stunden mit bouldern beschäftigt waren, geschieht es: Jan (ein unbesorgeter Jugendlicher) wirft seine Bananenschale in den Wald. Daraufhin wird er aufgeklärt und der Hashtag „LeaveNoTrace“ wird bekannt gemacht. Er erklärt sich bereit, einen kurzen Vortrag über das Thema Umweltverschmutzung zu halten, um eben solchen Vorfällen vorzubeugen.

Les Pres sur Loing, 17.30 Uhr                                                                                                 
Zurück auf dem Campingplatz, können wir fast direkt zu Abend essen. Zum Abschluss des Tages spielen wir gemeinsam Spiele wie Werwolf oder Lüge. Um dem frisch gesetzten Hashtag mehr Aufmerksamkeit zu schenken, werden ein paar Crashpads mit eben diesem versehen. Die Idee zum Crashpad bemalen hatte Fabi, der sich auf seins einen riesigen Spongebob gemalt hatte. Je später es wurde, desto mehr löste sich die Gruppe auf und nach und nach verschwindet jeder in sei Zelt – bis auf ein paar wenige, die sich trotz Regenankündigen dazu entscheiden, draußen auf den Crashpads zu schlafen.

Maja und Nils

 

Samstag, 02.06.

Nachdem wir uns beim Frühstück gestärkt haben, machen wir uns mit den Bussen auf den Weg zum Bouldergebiet „Diplodocus“ in „Trois Pignons“. Viele von uns meistern gemeinsam den gelben Parkour. Später fahren wir noch in ein weiteres Bouldergebiet, „Rocher de Potala“, wo sich jeder eine neue Herausforderung suchen und sich verausgaben kann. Nach einem langen, schönen und aufregendem Bouldertag, fahren wir erschöpft wieder zum Campingplatz. Weil einige noch baden wollen, verschieben wir das Abendessen ein wenig in den Abend und gehen alle gemeinsam an den Fluss. Nachdem alle, die wollten, einmal hineingesprungen und ein bisschen geschwommen sind, trocknen wir uns ab und werden von den Jugendleitern mit einem Eis für jeden überrascht.

Dann muss das Kochteam auch schon wieder auf den Campingplatz zurück, um ein leckeres Curry als Abendessen zuzubereiten. Im Anschluss spielen wir bis spät in die Nacht Karten, und da das unser letzter Abend ist, sitzen wir noch lange zusammen ums Lagerfeuer.

Marie und Mattea

 

Sonntag, 03.06.

Bereits um 8 Uhr werden wir mit einem Song der besonderen Art, ein Ständchen über eine frische Tasse Kaffee, aus dem „Bett“ geschüttelt, was eher gemischte Reaktionen auslöst. Nach dem alltäglichen Baguette-Holen, zu dem sich heute auch Croissants gesellten, beginnen wir um 8:30 das gemeinsame Frühstück. Danach ist Spülen und Abbauen angesagt. Unter den Teilnehmern macht sich eine wehmütige Stimmung, noch zusätzlich zum Schmerz in den Fingern und Muskeln, breit. Danach heißt es noch einmal „#LeaveNoTrace“ (ein Hashtag, den wir gesetzt haben, um auf Rücksichtname auf die Natur und Beseitigung des eigenen Mülls hinzuweisen) und der Platz wird nach noch liegengebliebenem Müll abgesucht. Pünktlich, wie immer eine Stunde zu spät, setzen sich die Busse Richtung Heimat in Bewegung und die muntere Fahrt in Begleitung von Peter Fox und Co. nimmt ihren Lauf.
Durch einen Zwischenstopp, der durch einen fehlenden Flip-Flop verursacht wurde, wird die Fahrzeit ein wenig verlängert, und schließlich kommen wir um 19:00 in Landau an.

Tom und Axel