30.05.2019, 02:00 (nachts)

Fünf Crashpads, Berge von Gepäck, sieben bouldergierige Menschen – und ein kaputter Bus.

Na Toll! Der Gurt klemmt in den hinteren, noch zusammengeklappten Sitzbänken, sodass sich diese nicht mehr aufklappen lassen. Nur zu sechst zu fahren – das ist keine Option. David, unser Retter in der Not, weiß zu helfen und fährt zu später Stunde den Bus in seine Heimwerkstatt, wo er ihn reparieren kann.

Die Freizeit kann beginnen.

Naja fast, das nächste Hindernis wartet… als fünf Crashpads schon im Bus sind platzt dieser schon aus allen Nähten. Das Sprichwort: „Naja, das macht den Bock jetzt auch nicht fett!“, das bei unserer Packaktion bei jedem zweiten Gepäckstück fällt, zählt nun leider nicht mehr. So muss auf den einen oder anderen Luxusartikel verzichtet werden.

Aber jetzt Abfahrt in Richtung Milly la Forêt!

 

30.05.2019

Angekommen am Zeltplatz:

Orientieren, Zelte aufbauen, frühstücken, Kaffee trinken, fertig machen, Abfahrt ins Bouldergebiet.

Angekommen am Bouldergebiet (J.A. Martins):

Regen. Kaum haben wir einen Unterschlupf gefunden lässt der Regen nach und wir können durchstarten. Ob Parcour, harte Boulder, 30 min runs, oder ein Nickerchen auf dem Crashpad oder in den begehrten Hängematten: Jeder findet eine Möglichkeit sich auszupowern oder seinen Schlafmangel nachzuholen.

 

31.05.2019

Auf uns wartet ein leckeres und von der Dauer her typisch französisches Frühstück. Gestärkt starten wir in den Tag.

Geplant ist das bereits bekannte Bouldergebiet „Rocher des Potets“ anzufahren. Dort angekommen, sieht das Gebiet aber garnicht wie letztes Mal aus. Trotz der Vorfreude können wir uns mit dem Bouldergebiet „la Cuvier“ zufrieden geben. Es erweist sich als wunderschönes flaches Gebiet mit Sommerfeeling und interessanten Boulderproblemen.

Nachdem unser männliches Küchteam uns am Abend – trotz aller Zweifel erstaunlich gut – mit leckerem Curry bekocht hat, können wir gesättigt schlafen gehen.

 

01.06.2019

Die übliche Morgenroutine wird erfolgreich absolviert und wir machen uns auf in das Gebiet „D’Aprement Georges“.

Die Anreise ist jedoch nicht zu unterschätzen. Ob unsere Kartenlesefähigkeiten nicht ausreichen, oder es an einer unzureichenden Wegbeschreibung liegt, ist noch nicht klar. Ob es jemals herausgefunden wird, wer weiß?!

Nachdem wir nach einer gefühlte Ewigkeit an unserm Ziel, das man laut Führer in 10min erreichen sollte, ankommen, müssen wir uns erstmal erholen.

Trotz der Hitze (ca. 30° C) machen wir uns hochmotiviert auf, um einige aufregende Parcours zur erkunden und uns in waghalsigen Dynos zu versuchen.

Abends am Campingplatz wollen die Jungs unbedingt im Kiosk am Schwimmbad Pizza essen gehen.

Das Kiosk, das von außen alle Eigenschaften eines Schwimmbadkiosks erfüllt, soll laut unseren Jungs aber mit inneren Werten überzeugen. So lassen wir uns hinreisen, die angeblichen „so lecker aussehenden Pizzen“ auszutesten. Angekommen lässt uns jedoch das „unübertreffliche Ambiente“ an der Qualität der Gerichte zweifeln. Wir suchen uns nach belieben die Pizzen aus und wollen sie gespannt bestellten – da kommt raus, dass es heute keine Pizza gibt. Alles umsonst.

Trotz dem kleinen fauxpas sind wir mit anderen Gerichten gesättigt und können den letzten Abend ausklingen lassen.

 

02.06.2019 08:00

Aufstehen, frühstücken, packen, Abfahrt!

10:15-17:00:

In unserem vollgepackten Bus geht es auf dem Heimweg zu wie in einem Wimmelbuch: Gleichzeitig wird geschlafen, gesungen, Musik gehört, Horrorfilme geschaut, sich unterhalten und ja, tatsächlich auch noch Auto gefahren. Nachdem die Musikplaylists hoch und runter gelaufen sind, kommen wir wieder in Landau an.

Ein riesen großen Dank geht an dieser Stelle an den lieben David, der nicht nur in letzter Minute als Betreuer eingesprungen ist und sich als organisatorisches Talent bewiesen hat, sondern auch uns problemlos ertragen hat und auf all unsere Wünsche eingegangen ist.

Vielen Dank, es war eine tolle Freizeit!