Bei tollem Wetter jedoch noch etwas frischen frühmorgendlichen Temperaturen starten Petra und ich mit unserer gut gelaunten Wandergruppe gegen 9.45 Uhr vom Bahnhof Annweiler Richtung Hohenberg.
Nach den ersten 365 hm erreichen wir eine Weggabelung am Zollstock. Hinweg über die Gabelung laufen wir, in stetem Anstieg um den Hohenberg herum, hoch zur Aussichtspattform am Gipfel.
Bei strahlend blauem Himmel und steigenden Temperaturen genießen wir hier einen herrlichen Ausblick auf das Dreigestirn Trifels, Anebos und Münz und andere markante Felstrukturen, die unsere Heimat so schön erscheinen lässt. Nach einer verdienten Stärkung wandert die 30-köpfige Gruppe nun weiter zum Hohenbergturm, wo uns Petra eine schöne geschichtliche Darbietung zur Entstehung des Turmes und dessen Sinn und Hintergrund gibt.
Weiter geht es zur Ruine Scharfenberg (Münz) wo auch hier Petra mit ihrem geschichtlichen Wissen glänzt und durchaus wissenswertes an die Gruppe weitergibt. Den Trifels immer fest im Blick, vorbei am Fensterfels und anderen wunderschönen Bundsandsteinfelsen die jedes Kletterherz, meines ganz besonders, höherschlagen lassen. Ein Teil der Gruppe umrundet noch die Ruine Anebos und trifft nun auf dem Rückweg wieder auf den Rest der Gruppe, die zwischenzeitlich einigen hiesigen Kletterkoryphäen Gesellschaft leistet.
Die Wanderung geht weiter zur Rehbergquelle. Nach einer kurzen Rast nehmen wir den letzten Anstieg hoch zum Rehbergturm in Angriff. Einige der motivierten Wanderer lassen sich die Besteigung des 14m hohen Turmes nicht
entgehen, und werden dafür mit einem grandiosen Blick bis hin zum Schwarzwald belohnt.
Nun können wir es rollen lassen, jetzt geht`s nur noch bergab, vorbei am Asselstein hin zur Kletterhütte mit kurzer Einkehr, denn der Schorle ruft noch schnell. Dann geht’s zurück zum Ausgangspunkt. Nach insgesamt 23 Wanderkilometern, 7 Stunden und knapp 1000 hm geht unsere schöne Wanderung bei frühlingshaftem Wetter zu Ende.

Bericht: Judith Glaser