1. Tag:  (Do, 22.09.):

Von unserer Unterkunft in Zöblen ging es um 12.00 Uhr zum „Einstein“-Gipfel (1.866 m). Die letzten 400 m waren sehr steil und für einige Teilnehmer „etwas“ anstrengend, wohl auch wegen der fehlenden Akklimatisierung. Dafür hat die tolle Rundumsicht alle entschädigt. Auf dem Rückweg ging es an Tannheim Berg vorbei. Dort machten wir eine Pause in der Schäferhütte und über den Panoramaweg ging es dann nach Zöblen zurück. Ankunft dort um 18.15 Uhr.

2. Tag:  (Fr, 23.09.):

Mit  PKW fuhren wir nach Schattwald. Die sog. „3-Gipfel-Tour“ führte uns zuerst auf den Bschießer (2.000 m), dann auf den Ponten (2.045 m) und zuletzt über das Zirleseck auf die Rohnenspitze (1.990 m). Auf allen Gipfeln wurde gerastet und wieder die tolle Aussicht genossen (Merke: je mehr Gipfel je mehr Pausen…). Der Abstieg war lang und führte anfangs steil runter über unangenehmes Geröll und später über rutschige Pfade. Dabei war die Benutzung der Wanderstöcke recht vorteilhaft und angenehm. Warum unser Wanderleiter auf diese bewusst verzichtete – na ja… . Abends waren wir in einem Eventlokal. Wenn das Wetter schon so toll ist muss halt wenigstens ein künstliches Gewitter her.

3. Tag:  (Sa, 24.09.):

Heute gingen  Lothar, Peter, Hermann und Corinna über einen Klettersteig. Die anderen vier hatten es aber auch nicht viel leichter. Nach kurzer Einlaufzeit entlang des Vilsalpsees ging es ohne Unterbrechung ca. 800 m hoch zur hinteren Schafwanne (1.957 m). Dann auf herrlichem Gratweg (Jubiläumsweg) und Tiefblick nach Hinterstein bis zum Schrecksee. Ab dort zur ebenfalls herrlich gelegenen Landsberger Hütte (1.810 m). Nach einer Pause begann der etwas mühsame Abstieg zum Vilsalpsee. Hier konnten wir die Hubschrauberrettung eines Klettersteiggehers beobachten wie er zusammen mit dem Retter am langen Seil hing. Die Gebühr dafür dürfte etwas teurer als eine Achterbahnfahrt werden.

4. Tag:  (So, 25.09.):

Mit dem PKW fuhren wir nach Nesselwängle zur Talstation am Krinnenlift. Die ersten ca. 400 hm überwanden wir mit dem Lift. Ab da wanderten wir weitere 500 hm über den Gamsbocksteig schweißtreibend hoch zur Krinnenspitze. Dort waren sehr viele Bergwanderer unterwegs. An der Gräner Ödenalpe wollten außer Hans und mir noch alle hoch auf den letzten machbaren Gipfel, den Litnisschrofen (2.069 m). Zwei gemütliche Stunden in der Sonne bei einer Brotzeit und Radler waren auch keine schlechte Entscheidung. Gemeinsam ging es weiter zur Edenalpe. Dort machten wir eine letzte Rast vor dem Abstieg zum Parkplatz. Vor der Heimreise gab es noch Kaffee und Kuchen in einem Cafe. Um 16.30 Uhr machten wir uns auf zur Heimfahrt.

Fritz Gensheimer