Eine große Wandertruppe mit 13 Teilnehmern konnte einen entspannten Urlaub bei traumhaftem Wetter im ruhigen Ludwigswinkel genießen.

Am ersten Tage lockte der 11,2 km lange und mit 240 Höhenmetern nicht besonders anspruchsvolle Rumberg-Steig mit den fünf turmartigen Rumberg-Felsen Ostfels, Lochfels, Wespenfels, Habichtsfels und Kastenfels als Höhepunkt. Beeindruckend war die Besichtigung des ehemalige Atomwaffenlagers Area 1, nur einen Steinwurf von Ludwigswinkel entfernt.

Bei sommerlichen Temperaturen bis zu 29 Grad, war nach der Wanderung der Schöntalweiher ein beliebtes Ziel , bevor Abends der Hunger im sehr zu empfehlenden Lokal „Zum Landgrafen“ (www.zumlandgrafen.de) gestillt wurde.

Ein Novum fand am nächsten Morgen, mit einer Wanderung in den Tag hinein, statt. Ziel der 7 km langen Lindelskopftour (128 Höhenmeter) war der Lindelskopf, markantes Wahrzeichen über Ludwigswinkel. Obwohl die Sonne etwas schneller war und der Sonnenaufgang bereits wenige Höhenmeter unter dem Gipfel stattfand war die morgendliche Wanderung für alle ein ganz besonderes Erlebnis.

Nach dem Frühstück war die Hohe-List-Tour angesagt. Dabei waren 17,5 km und 279 Höhenmetern zu bewältigen. Mittel- und Höhepunkt dieser Tour ist das Wanderheim Hohe-List (www.hohelist.de). Der Rückweg führte die sehr harmonische Gruppe über den Zigeunerfelsen und den Reitersprung und endete wieder beim Kiosk am Schöntalweiher. Für manche war dies noch nicht genug, die Horbachkanzel musste noch, um die dortige Aussicht zu genießen, bestiegen werden.

Am nächsten Morgen stand ein weiterer Premiumwanderweg und zwar die Wasgau-Seen-Tour, aber verkürzt um die Besteigung des Lindelkopfes, auf dem Programm. Auf dem ca. 18 km langen Rundweg war die ganze Vielfalt und Schönheit der Seenlandschaft zwischen Fischbach und Ludwigswinkel, begleitet von der malerischen Sauer, zu bewundern.

Auf dem Rückweg einer hochsommerlichen Frühjahrswanderung mit Urlaubsfeeling in unmittelbarer Heimatnähe (nur ca. 50 km von Landau entfernt) kehrte die Wandergruppe zum Abschluß noch in der Scheune in Nothweiler (www.vetters-scheune.de) ein.

Bericht: Stefan Eckert

Bilder: Carsten Pfaffmann