8.00 Uhr Abmarsch, so war die Ansage am Vorabend, doch um diese Zeit regnete es in Strömen. Die Wartezeit auf das angekündigte bessere Wetter wurde in der Hütte durch Wiederholen der wichtigsten Knoten überbrückt. Kurze Zeit später zeigte der Blick aus dem Fenster, dass der Regen mittlerweile in Schneefall übergegangen war und dass der Schnee nicht weit oberhalb der Hütte auch liegen blieb.

So gegen 9.00 Uhr wurde es draußen heller. Um 9.15 Uhr starteten wir dann mit 18 Personen unter Leitung von Gerhard und Wolfgang unsere Tour zur Inneren Sommerwand. Zunächst führte uns ein Wanderweg unserem Ziel entgegen, später gingen wir über Geröll und Moräne zum Rand des Sommerwandferners, wo uns die ersten Sonnenstrahlen begrüßten. Nun bildeten wir 5 Seilschaften und gingen den Gletscher hinauf.

Die letzten Höhenmeter ging es über Fels (mit Fixseilen versichert) weiter hinauf zum Gipfel der Inneren Sommerwand (3.122 m). Den Gipfel erreichten wir gegen 13.00 Uhr. Die Aussicht beschränkte sich auf die unmittelbaren Nachbargipfel, der Rest war in Wolken und Nebel verhüllt. Nach einer kurzen Rast und Eintragung ins Gipfelbuch stiegen wir wieder ab. Auf dem Rückweg wanderten wir mit einem Gegenanstieg von ca. 15 Minuten auch noch auf den Gipfel der Vorderen Sommerwand (2.677 m). Von dort ging es dann wieder zurück zur Hütte. Insgesamt eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tour.