Mit dem ÖPNV zur Monatswanderung: Wandern ist klimafreundlich, besonders wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt anreisen kann.

 

Den Ausgangspunkt für den „Schusterpfad“ klimaschonend erreichen zu können, war den Wanderführern Christa Scherer und Dieter Klemens, ein Anliegen.

Von insgesamt 19 Teilnehmern haben immerhin acht die Queichtalbahn genutzt.

Direkt am Treffpunkt Bahnhof Hauenstein-Mitte beginnen wir mit dem ersten Anstieg. Durch das Felsentor geht es zum Neding-Fels mit Gipfelkreuz und grandiosem Überblick auf die ehemalige Schuhmetropole Hauenstein. Leider musste nach einer halben Wanderstunde eine Teilnehmerin wegen Gelenkschmerzen aussteigen; eine Freundin begleitete sie zum Ausgangspunkt zurück. Unser Weg führt an der Wallfahrtskapelle der Heiligen Katharina aus dem 15. Jhd. vorbei, danach Anstieg zum Kreuzfelsen. Nach kurzer Pause geht’s vorbei am Kahlen Felsen und dem Dörreinfels. Der Aufstieg zur Fliehburg Backelstein ist leider gesperrt. Der höchste Punkt der Wanderung  ist der Hühnerstein mit 456 m. Mit Erreichen des PWV-Wanderheims Dicke Eiche entgehen wir nur knapp einem heftigen Wolkenbruch und können unsere Mittagspause entspannt genießen. Danach wandern wir zum ehemaligen Standort der Dicken Eiche, die, nachdem sie über 200 Jahre unsere Luft verbessert hat, einem Baumfrevel zum Opfer fiel.  (vgl. Foto) Weitere markante Punkte des Schusterpfades sind noch das Winterkirchel, der Aussichtspunkt Trifelsblick und der Abstieg zum Felsendurchbruch am Penny. Nach unserem letzten Aufstieg an der Felsgruppe Backöfel, sind wir auch gleich am Wanderbahnhof Hauenstein Mitte.

Insgesamt wurden rund 16 km mit fast 600 hm bewältigt, alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue Wanderfreunde für die Sektion Landau des DAV gewonnen.

Christa und Dieter